Blackjack und die Mythen die sich um das Spiel ranken

Blackjack, was nicht mit einem „Schwarzen Jakob“ zu tun hat, ist das Spiel der Zocker, darunter auch der gute Max Stulla. Es ist wohl das einzige Casino Spiele bei dem die Spieler nicht nur dem Zufall ausgesetzt sind. Wenn man beim Blackjack verliert, dann ist es wahrscheinlich so, dass man eine Fehlentscheidung getroffen hat oder der Kartengeber schon am Anfang der Runde ein Blackjack Kartenblatt ausgeteilt bekommen hat. Ist man erfolgreich, dann hat man sich die Grundkenntnisse und Strategien wohl gut angeeignet und durch vieles Üben seine Spielerfertigkeiten verbessern können. Viele Spieler nutzen, und das sollten Sie auch, eine Strategietabelle. Man braucht sich für ein solches Hilfsmittel nicht schämen; man spielt damit automatisch wie ein Profi und ein smarter Zocker.

Weil Blackjack im Prinzip, wenn man es richtig verstehen, spielen und meistern will, mit so vielen verschiedenen Spielentscheidungen „gewürzt” ist, gibt es dementsprechend auch viele Mythen die sich darum ranken. In vielen Fällen gehören diese Mythen in das Reich des Aberglaubens oder purem Hokuspokus. Manche sind allerdings nicht so abwegig das man sich vielleicht doch mit ihnen befassen sollte. Wenn man mit und um Echtgeld im Online Casino spielt sollte man sich also auch mit solchen eher irrelevanten Dingen doch ein wenig beschäftigen.

Einer der Top-Mythen ist, das die dem Kartengeber verteilte und verdeckte Karte immer eine 10 ist. Ich denke doch nicht, dass ein Spieler wirklich davon überzeugt ist das es unendlich viele Zehner-Karten gibt die auf magische Weise immer dem Kartengeber verteilt werden, oder? Man braucht nur seinen Verstand zu benutzen um zu sehen, dass dieser Mythos purer Unsinn ist. Allerdings wird den Blackjack Anfänger zu Recht eingebläut, das man besser mit einer Zehn rechnet um seinen Spielzug danach richten zu können. Wenn die aufgedeckte Karte ein 9 sein sollte, dann sollte oder kann man davon ausgehen das der Kartengeber möglicherweise einen Kartenwert von 19 hat.

Diese Annahme ist im Prinzip nicht schlecht, aber zu vorsichtig. Es ist klar, dass es beim Spielen immer eine Art Risiko gibt, aber man muss sich wegen möglicher und potentieller Dinge oder Karten (die man sich einbildet) abschrecken lassen. Wer dies trotzdem tut, der riskiert das sein nächster Spielzug oder seine Entscheidung wegen einer unbegründeten Annahme wirklich für den Verlust einer Spielrunde sorgt. In 70% der Fälle ist die verdeckte Karte des Kartengebers keine Zehn, weil ja nur ein Drittel der Karten einen Wert von 10 haben. Sie sehen, die pure Annahme, dass es sich immer um eine 10 handelt ist Unsinn.

Der zweite Mythos beschäftigt sich damit, wie ein Spieler am Tisch reagiert wenn noch andere Spieler sich dort aufhalten. Der Mythos selbst hat seinen Ursprung in der Spielbank oder einem normalen Kasino; allerdings glauben auch Spieler das mehrere Spieler an einem virtuellen Tisch gleichzeitig spielen und irgendetwas merkwürdig dabei abgeht. Der Mythos besagt, dass wenn einer der Spieler willenlos und ohne Kenntnisse von Blackjack seine Entscheidungen trifft, er oder sie am Ende das Kartenblatt oder die Karten im Schuh vergeigt oder für die anderen Spieler „unbrauchbar“ macht. Das ist kein Witz, und viele Spieler in einer Spielbank versuchen deswegen Blackjack Tische mit „unerfahrenen“ Spielern wie die Pest zu meiden. Die Spieler, die an diesen Mythos glauben, sind felsenfest davon überzeugt, das unerfahrene Spieler oder Neulinge ihr Spiel ruinieren.

Dies ist natürlich auch blanker Unsinn und der Spielfluss oder seine Entscheidungen kann man wegen der Spielweise von anderen Spielern nicht besser oder schlechter machen. Es macht auch nichts aus welcher Spieler wie und wann an der Reihe ist. Man kann also auch diesen Mythos als pure Einbildung und Aberglauben abtun. Bei Spielbanken und Kasinos hat dieser Mythos oft zu verbalen Schlagabtauschen und sogar Handgemengen geführt! Im Online Casino ist dies zwar nicht möglich, aber es zeigt auf wie sich manche Dinge, die man einfach wiederlegen kann, so in den Kopf von manchen Zockern eingebrannt haben.

Der nächste Mythos ist so wirr und unglaublich, dass man ihn eigentlich nicht erwähnen sollte. Ich werde Ihnen diesen Aberglauben dennoch vorstellen. Manche Spieler glauben felsenfest daran, dass wenn der Kartengeber gewonnen hat, die Schuld beim letzten Spieler in der Spielrunde oder am Blackjack Tisch liegt! Das ist kein Scherz, manche Spieler sind wirklich so bekloppt und glauben auch jeden Unsinn oder haben keine Ahnung vom Spiel selbst. Jeder Spieler bekommt seine Karten ausgeteilt, wie sollte es die Schuld eines der Spieler sein das man bestimmte Karten bekommt oder nicht? Sie sehen schon, ich habe Ihnen genug zu diesem abergläubischen Geschwätz erzählt.

Der letzte Mythos ist gleichzeitig auch der schlimmste (Max sagtz er sei der gemeinste!) von allen. Es betrifft das Kartenzählen; genauer gesagt die Annahme, dass die Kunst und Strategie des Kartenzählens beim Blackjack illegal und verboten ist. Es ist erstens nicht illegal und zweitens auch nicht verboten. Natürlich sehen es Spielbanken oder Kasinos nicht gerne wenn man auch erlaubte Hilfsmittel beim Spielen verwendet; als Hausregel generell verbieten ist eine Möglichkeit, aber um Betrug oder ein Verbrechen handelt es sich dabei nicht. Das Kartenzählen ist eine Kunst für sich die man mit viel Aufwand und Geduld erlernen und sogar meistern kann. Sie sollte auf keinen Fall Angst haben diese Kunst beim Spielen von Blackjack zu Ihrem Vorteil anzuwenden. Ein Online Casino kann Sie natürlich nicht davon abhalten solche Hilfsmittel zu verwenden, ganz klar; in den meisten Fällen wird bei einem seriösen und guten Casino sogar darauf hingewiesen, dass man solche Hilfsmittel gerne benutzen kann. Wenn Sie die Kunst der Kartenzählens beherrschen, dann wenden Sie diese (wie Max auch…) um Himmels Willen an!